Samstag, 1. Juni 2013

Feuer der Götter

http://www.amazon.de/Feuer-G%C3%B6tter-Roman-Stefanie-Simon/dp/3426511983/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1370080659&sr=8-1&keywords=feuer+der+g%C3%B6tter

Titel: Feuer der Götter
Autor: Stefanie Simon
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 14,99€
















Aussehen:


Das Cover hat mich von Anfang an begeistert und war auch der Grund, weshalb ich mir dieses Buch vom Regal geschnappt habe. Die Blätter, Federn und die Bemalung passen zur Geschichte und diese extrem grünen Augen des blassen Mädchens sehen zwar nicht normal aus, sind aber fesselnd.

Klappentext:


Als der jungen Naave eines Tages ein waschechter Feuerdämon gegenübersteht, gefriert ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Denn Feuerdämonen sind die gefährlichsten Geschöpfe der Welt, das weiß Naave aus schmerzlicher Erfahrung – schließlich tötete eines dieser Wesen ihre Mutter. Allerdings scheint dieser spezielle Feuerdämon verletzt zu sein, denn er bricht vor ihren Augen bewusstlos zusammen. Äußerst widerwillig hilft sie dem Fremden, nicht ahnend, dass sie damit Ereignisse auslösen wird, die ihre Welt von Grund auf verändern werden.

http://www.amazon.de/Feuer-G%C3%B6tter-Roman-Stefanie-Simon/dp/3426511983/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1370080659&sr=8-1&keywords=feuer+der+g%C3%B6tter

Inhalt:


Die Geschichte fängt schon Mal gefährlich und gehetzt an und schmeißt das Leben der gewitzten Naave mit einer unerwarteten Überraschung über den Haufen. Man kriegt das Gefühl, dass die Götter, die in dem Buch vorkommen, die beiden Hauptfiguren zusammenführen und es dadurch zu einer Lawine an Überraschungen kommt.

Den größten Teil der Geschichte zanken sich die Hauptfiguren und dennoch kommen sie sich bei einem ungewollten Ausflug in den dschungelartigen Wald immer näher. Royia, der Feuerdämon, holt Naave jedes Mal aus misslichen Lagen heraus, wobei Naave ihm eigentlich ein Klotz am Bein ist, doch bei gefährlichen Situationen, die ihn das Leben kosten können, hilft sie ihm.

Schon bald trennen sich ihre Wege aufgrund Naaves Vergangenheit, in der ein Feuerdämon ihre Mutter tötet. Die beiden begegnen diesem und Naave flieht, woraufhin Royia sich auf die Suche nach ihr macht. Es dauert eine Weile, bis sie sich wiederfinden, sobald sie wieder voreinander stehen, wird es richtig romantisch. Zusammen finden sie dann heraus, was es wirklich mit den Göttern und den Erwählten zu tun hat, doch der Weg zur Wahrheit ist gefährlich...

Charaktere:


Naave ist eine gewöhnliche Fischerin, dessen Lebensunterhalt sie sich ganz alleine verdienen muss, ohne Eltern. Sie ist gerade erst Achtzehn und stiehlt sich das fehlende Geld zusammen. Sie denkt nur an Geld, bis sie mit Royia im Großen Wald landet und sie sich gegenseitig helfen zu überleben. Sie streiten sich immerzu, wobei sich das alte Sprichwort "Was sich liebt, dass neckt sich" schon bald bewahrheitet.

Royia ist ein wenig arrogant, lässt es sich aber nicht nehmen, dem "Stadtmädchen" zu helfen. Auch in ihm wachsen die Gefühle für seine Begleiterin, auch wenn er ihr am liebsten den Mund zustopfen will. Er ist eigentlich ein Erwählter, der Tiques, der Gott der Diebe den Naave ausgerechnet anbetet, Platz in der Reihe der vierzehn Götter einnehmen soll. Doch er bekommt vor seinem Eintritt in den Jadeeingang, der Eingang zu den Göttern, eine Nachricht, dass alles eine Lüge sei und er flieht. Kurz darauf begegnet er Naave.

Tzozic ein Wirt, der seine FIsch bei Naave kauft und sich dann den Gewinn einstreicht, den Naave und er sich eigentlich teilen wollten, als sie dem Tempel den Feuerdämon überreichen. Er ist selbstsüchtig und verachtet Naave.

Maqo ist ein alter Mann, der für Tzozic arbeitet und ganz nett ist.

Tlepau Aq ist der Hohe Priester, der sich Naave später als ihr Vater vorstellt. Er konnte seine Frauen nicht schwängern, weshalb er zu einer der Tempelhuren ging, die ihm angeblich Fruchtbarkeit übertrugen. Statt, dass er seine Frau schwängerte, tat er dieses bei der Tempelhure und er verbannte sie mit einer Amme. Er brannte dem Kind einen Kreis auf das Gesäß. Sollte das Kind eines Tages wieder zurückkehren, soll sie sein Nachfolger sein.

Tante Nanxi ist die Amme, die der Hohe Priester mit Naave und ihrer Mutter verbannte. Sie taucht erst viel später im Buch als Hure auf. Sie kümmert sich eine Weile um Naave, aber verschwindet auch gleich wieder aus der Geschichte.

Schreibstil:


Die Geschichte wird in einer alt wirkenden Sprache geschrieben, die zur Zeit der Geschichte passt. Allerdings kommt es mir so vor, als würde das nach einigen Seiten nachlassen, am Ende zeigt sich diese Schreibart wieder. Der Übergang dieses kleinen Ärgernisses ist aber so flüssig, dass man es fast nicht merkt.

Was mich ein wenig störte war die Kleidung der Menschen in dem Buch. Ich konnte nicht anders, als mir Royia als Tarzan vorzustellen. Die Darstellung der exotischen Pflanzen und Tiere war sehr überzeugend und brachte Farbe und Leben in das Buch.

Fazit:

Das Buch war schön und witzig. Das Gezanke der Hauptfiguren lässt sich belustigend verfolgen, obwohl es mir am Ende doch ein wenig fehlte. Normalerweise finde ich Bücher, die in anderen Welten stattfinden nicht gut und eher verwirrend, aber die Autorin hatte es gut bearbeitet.

Kommentare:

  1. Mir gefällt deine Seite und bin gleich mal Follower geworden.
    Die Rezi finde ich eigentlich auch ganz gut, nur was meinst du genau mit !obwohl es mir am Ende doch ein wenig fehlte"? Das Gezanke? Oder fehlte es dem Gezanke an etwas..? :)
    Ich sehe auch, dass du mit deinen Verlinkungen leichte Probleme hattest, überarbeite sie am Besten nochmal - man kann es nämlich auch so "einstellen", dass du einen Link zum Anklicken hast. :)

    LG
    Sari

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  2. Hehe, das Buch habe ich auch vor nicht allzu langer Zeit gelesen und fand es richtig klasse =)
    Deine Richtung geht natürlich auch in Meine, deshalb folge ich Dir auch mal direkt und bin gespannt was noch kommt ;-p

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  3. Ich hab das Buch auch und finde es toll. Teile deine Meinung zu 100 %. Bin gleich mal Leserin bei dir gworden, würde mich über Gegenverfolgung freuen. LG Romy

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  4. Hallo Sari,
    damit meinte ich das mir das Gezanke fehlt, ihc finde einfach, dass es unglaubwürdig kommt, wenn die beiden Figuren sich fast drei Viertel des Buches über streiten und das dann plötzlich aufhört.
    LG
    Alex

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